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res publica
Beiträge zu »pro forma«


Die Gleichgültigkeit gegenüber der fremden Meinung ist sowohl Bedingung des Lasters als auch der Tugend.
Nicolás Gómez Dávila : Scholien zu einem inbegriffenen Text





E-Mail
Von: Bettina von Strehlow
Datum: 17. Februar 14:12
Betreff: Autorenkreis der Bundesrepublik

Sehr geehrter Herr Bäse,

leider konnte ich Herrn Dr. Sader über seine Emailadresse des Autorenkreises Bundesrepublik nicht erreichen, weil meine Email nicht zugestellt werden konnte. Ich habe mich dann über eine andere Adresse an ihn gewandt, aber leider keine Antwort erhalten.

Daher nun meine Frage an Sie, ob Sie mir etwas über die Beweggründe von Herrn Kunert mitteillen können, warum er den Autorenkreis verlassen hat.

Mit freundlichen Grüßen
Bettina von Strehlow


KOMMENTAR · 17.02.2009: In einer E-Mail konnte ich Frau von Strehlow leider ihre Fragen nicht zureichend beantworten. Ich empfahl ihr, sich noch etwas in Geduld zu üben, da ich mir sicher sei, dass Herr Dr. Sader ihr bald antworten werde.

KOMMENTAR · 25.02.2009: Wie mir Frau von Strehlow mit heutiger E-Mail mitteilte, antwortete Dr. Sader ihr erwartungsgemäß (per E-Mail vom 19.02). Um mehr über den universitären Hintergrund ihres Interesses hinsichtlich der »Arbeit« über Günter Kunert zu erfahren, schlug er ihr vor, »einfach mal zu telephonieren«. Mit gleichem Datum teilte ihm Frau von Strehlow mit, dass Sie als 83-jährige ehemalige Chefsekretärin für ihre einfache Nachfrage kein universitäres resp. akademisches Interesse habe. Es sei nur das Interesse einer Leserin. Das Angebot eines Telefonats könne Sie aufgrund einer Aphasie leider nicht annehmen und bat Herrn Dr. Sader daher erneut, auf ihr Anliegen schriftlich einzugehen. Die Antwort von Dr. Sader steht noch aus.

KOMMENTAR · 04.03.2009: Dr. Sader antwortet am 26.02. mit fast identischer E-Mail. Die wesentliche E-Mail von Frau von Strehlow vom 19.02. erwähnt er mit keinem Wort. Stattdessen bezieht er sich auf eine weitere Erinnerungs-E-Mail von Frau von Strehlow vom 26.02. Als Sprachwissenschaftler hätte er allerdings nicht übersehen dürfen, dass seine Formulierungen in dieser E-Mail die angebliche Unkenntnis der Strehlow’schen E-Mail vom 19.02. widerlegen. Eine geradezu klassische Überkompensation: »Meinen Vorschlag halte ich aufrecht: Lassen Sie uns zu Ihren Fragen einfach mal telephonieren! Das ist aus meiner Sicht das Einfachste«. Um ein mögliches »Providerproblem« auszuschließen, sendet er diese E-Mail u.a. auch an Frau Helga Schwabe vom »Bürgerbüro e.V.«. Ohne Antwort blieb auch ein erneuter Hinweis Frau von Strehlows (27.02.) auf ihre Aphasie, die Dr. Sader augenscheinlich zu einer Art agraphischer Reaktionsvariante veranlasste.
Die Familie der Fragestellerin hat den Schweigenden inzwischen sehr höflich gebeten, es bei dieser letzten Reaktionsform auch zukünftig zu belassen. Dieser Bitte hat Dr. Sader selbstverständlich entsprochen. Finis.



E-Mail über das Kontaktformular der KUNSTKANZLEI
Von: Dr. B. Veigel – bv@dr-veigel.de
Datum: 17. Februar 2009 18:09
Betreff: Autorenkreis der Bundesrepublik

Sehr geehrter Herr Bäse,
darf ich fragen, ob Sie wissen, wie hoch Ihr IQ ist?
Vielleicht sollten Sie das überprüfen lassen, bevor Sie sich im Internet blosstellen!
Mit freundlichen Grüßen, B. Veigel


ZUR ERINNERUNG : Der Absender dieser manierlichen E-Mail ist Dr. med. Burkhart Veigel, Vorsitzender des Vereins »Autorenkreis Bundesrepublik e.V.« und Mitglied im »Autorenkreis Bundesrepublik. Forum für Literatur und Politik«.

ZUR WEITEREN INFORMATION : Der Orthopäde Dr. med. Burkhart Veigel gibt an, »Historiker und Schriftsteller« zu sein. Da beide Berufsbezeichnungen nicht gesetzlich geschützt sind, ist eine solche Angabe beliebig. Allerdings akzeptiert der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHHD) ausschließlich Mitglieder, die »einen entsprechenden Universitätsabschluss oder Publikationen zu historischen Themen vorweisen können«. Den Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft gemäß, gilt ein Historiker erst nach der Fach-Promotion als Wissenschaftler. Somit könnte man Herrn Dr. Veigel getrost als Hobbyhistoriker oder Geschichtsschreiber bezeichnen, falls er als solcher tätig sein sollte.
Der »Schriftsteller« Burkhart Veigel ist dagegen gänzlich unbekannt. Die Deutsche Nationalbibliothek hat nur Kenntnis von seiner medizinischen Dissertation (1970) und einem von ihm als Co-Autor verfassten Ratgeber über Versorgung und Übungen nach dem Einsatz von Hüftgelenksprothesen (1975).
Aus kunsttheoretischer Sicht könnte man einen kleinen Text von Veigel durchaus als »gagaistische Lyrik« werten:
      Thüringer von Geburt (Eisfeld, 1938)
      Schwabe geworden (ab 1940)
      Berliner aus Passion (1961 bis 1969 und wieder ab 2007)
Soweit die subversionen.de vorliegenden Informationen zum historischen & literarischen Œuvre von Burkhart Veigel.









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